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  1. #1
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    Beregnungsanlage - wann ist die Anschaffung sinnvoll?

    Hallöle,

    derzeit plane ich die Anschaffung eines neuen Terrariums in der Größe 45 x 45 x 60, in das mein Pärchen Lygodactylus williamsi einziehen soll.

    Da die beiden eine relativ hohe Luftfeuchte - idealerweise 50 - 70 % - brauchen und das Sprühen mehrmals täglich notwendig ist, überlege ich die Anschaffung einer Beregnungsanlage. Ins Auge gefallen ist mir die exo terra monsoon rs400. Allerdings frage ich mich, auch angesichts der Anschaffungskosten, ob diese und auch die anderer Hersteller nicht reichlich überdimensioniert für ein Terrarium in oben genannter Größe sind.

    Wer kann mir seine Erfahrungen mit Beregnungsanlagen mitteilen?

    Ich freue mich auf Tipps von Euch,
    Bonny

  2. #2
    Moderator Benutzerbild von Andreas D

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    Hallo Bonny !
    Nur nicht übertreiben mit dem Sprühen - im Kimboza Forest in Tansania regnet es auch nicht mehrmals täglich.
    Eine hin und wieder zu niedrige Luftfeuchte halte ich für unbedenklicher als eine unter Umständen ständig zu hohe Feuchte. Ein- bis zweimal täglich von Hand sprühen reicht in der Regel für diesen Gecko...

    Wenn Du eine Beregnungsanlage installieren möchtest, kann ich nur die überall erhältlichen "Standard"-Anlagen empfehlen. Zum Beispiel so etwas. Manchmal etwa laut (je nach Installation/Befestigung der Druckleitung) - dafür aber zuverlässig und langlebig.

    Dann aber nur jeweils relativ kurze Beregnungszeiten einstellen - dreimal täglich für 10-20 Sekunden reichen vollkommen bei den von Dir genannten Terrarienmaßen. Musst halt probieren, wie es mit der Luftfeuchte passt.

    Aber aufpassen - billige Hygrometer zeigen oftmals Hausnummern an.
    Tips zum Kalibrieren von Hygrometern und der Bestimmung der Anzeigegenauigkeit findest Du mehr als genug in den Weiten des WWW.

    Gruß,
    Andreas

  3. #3
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    Hi,

    werde mich erst mal mit den Hygrometern schlau machen. Ich finde zwar, dass ich kein ganz billiges habe (digital mit Fühler), aber irgendwie traue ich dem Ding nicht wirklich.

    Muß halt drüber nachdenken, ob sich der Anschaffungspreis wirklich lohnt, wenn man auch zweimal sprühen kann. Die für die Williamsi in der Literatur angegebene Luftfeuchte von ca. 60 % kriege ich derzeit kaum hin. Liegt wahrscheinlich auch an der Größe bzw. Kleine des momentanen Terrariums, denn in meinem größeren mit den Kimhowellis läßt sich die Luftfeuchte leicht relativ konstant halten. Glaube dort auch festgestellt zu haben, dass die Kimhowellis bei 70% bewegungsfaul werden, während sie bei 40 - 50 durchs Terrarium flitzen wie die Wilden.

    Grüsse, Bonny

  4. #4
    Administrator Benutzerbild von Michael

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    Hallo Bonny

    Ich bin ja ein großer Freund von Beregnungsanlagen. Als Schichtarbeiter hat man`s damit viel leichter.
    Die von Andreas verlinkte Anlage taugt auf jeden Fall etwas, vermutlich würde auch das günstigere Modell ohne schwenkbare Düsen in deinem Fall reichen.

    Digitale Hygrometer sind meist ausreichend genau.
    Alternativ kann man auch auf seine eigenen 5 Sinne vertrauen: Einfach mal den Kopf in`s Terrarium stecken - wenn es frisch nach Gewächshaus riecht passt das.
    Ich stimme Andreas zu: Eine dauerhaft zu hohe Luftfeuchtigkeit ist viel schädlicher als eine zu niedrige.

    Gruß
    Michael

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